
Die Inselbewohner werden Sansibari genannt und zählen mehr als eine Million Menschen. Sie sind ein bunt gemischtes Volk aus Afrikanern, Indern, Persern und Arabern. Auch einige Mzungus (Weiße) haben mittlerweile ihren Wohnsitz auf der sonnenverwöhnten Insel. Richtungsweisende Religion ist mit 98% Anteil der Islam, hinzu kommen Minderheiten von Hindus und Christen. Amtssprache ist Kiswahili (deutsch: Suaheli). Die Kleidung unterscheidet sich durch den arabischen Einfluss stark von jener im Norden Tansanias. Viele moslemische Frauen tragen die knöchellangen Buibui-Gewänder und über dem Kopf ein weißes Tuch mit filigranen Stickereien. Frauen afrikanischer Herkunft und auch vereinzelte moslemische Frauen schmücken sich oftmals mit farbenfrohen Kanga-Tüchern, die aus einem Stück bestehen, und um den Körper gewickelt werden. Moslemische Männer tragen beinlange, weiße Kanzu-Hemden und den bestickten Kofia als traditionelle Kopfbedeckung. Kofia werden auch auf dem Festland und ebenso von Christen getragen.
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Tansania für Tierliebhaber
Reiseleiterin Ines Lukoschat ist seit Jahren mit Kleingruppen in Tansania unterwegs.
Für Naturliebhaber empfiehlt sie eine Fußpirsch im Arusha Nationalpark und einen Besuch des wildreichen Ngorongoro Krater.






