Mafia ist die südlichste der zum Archipel „Sansibar“ gehörenden Inseln im Indischen Ozean. Sie liegt 25km östlich vom Flussdelta des Rufiji River, der zuvor das Selous Game Reserve durchquert.
Die Korallenriffe, die die Insel umgeben, sind nicht zuletzt durch Ihre geschützte Lage und die vielen kleinen naheliegenden Inseln ein Paradies für Taucher und Schnorchler. In der Chole-Bucht im Südteil der Insel laden Sandbänke, kleine Inseln und tropische Strände zum Tauchen, Schnorcheln, Segeln und Baden ein.
Die Unterwasserwelt der Insel unterliegt dem Schutz des Mafia Island Marine Parks.

An der Ostküste kann man zum Teil sogar Meeresschildkröten und Dugongs, die den schmalen Kanal zwischen Festland und Mafia bevölkern, beobachten. Auch Walhaie, Buckelwale und Flughunde zählen zu den hier lebenden Tieren.
Die Vegetation besteht aus Büschen, Baobabs, Palmen Obstbäumen und Mangroven.

Mafia war vor Jahrhunderten ein Zwischenhafen für Frachtschiffe, die von Dar es Salaam nach Sansibar verkehrten. Durch die heute jedoch begrenzten Transportverbindungen nach Mafia ist die Insel relativ unberührt geblieben.
Die nördlicheren Inseln Sansibar und Pemba sind bei Tansaniareisenden weitaus bekannter und beliebter. Sie bieten ein breiteres Spektrum an Unterkünften und Ausflugsmöglichkeiten.

Die 40.000 Einwohner leben vor allem vom Fischfang und dem Anbau von Kokos, Papaya, Cassava und Reis. Die in gesellschaftlicher Harmonie lebende Bevölkerung gehört moderaten Formen des Islam oder christlichen Minderheiten an.



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Tansania für Tierliebhaber

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Reiseleiterin Ines Lukoschat ist seit Jahren mit Kleingruppen in Tansania unterwegs.

Für Naturliebhaber empfiehlt sie eine Fußpirsch im Arusha Nationalpark und einen Besuch des wildreichen Ngorongoro Krater.