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Routencharakter Kilimanjaro Umbwe-Route

Die Umbwe-Route ist landschaftlich sehr reizvoll, äußerst wenig begangen (2% der Bergtouristen am Kilimanjaro), aber mit Abstand das Schwierigste, was der Kilimanjaro zu bieten hat. Die ersten beiden Tage sind extrem anstrengend und ausschließlich gut trainierten Bergsportlern empfohlen, die über Erfahrungen auf anspruchsvollen Bergrouten und eine hervorragende Trittsicherheit verfügen. Allen anderen seien Machame-, Marangu-, Lemosho- oder Rongai-Route empfohlen.
Die Chance den Gipfel zu erreichen, steigt definitiv mit einem zusätzlichen Akklimatisierungstag im Barranco Camp (3. Tag) oder im Karanga Camp am 4. Tag.



Die wesentlichen Unterschiede zu anderen Kilimanjaro-Routen:

  • Übernachtungen im Zelt
  • am wenigsten begangene Route
  • landschaftlich sehr ursprünglich, besonders die Regenwaldzone
  • anstrengendste Route am Kilimanjaro
  • zwei verschiedene Wege für Auf- und Abstieg
  • rutschige, sowie felsige Passagen; dadurch Trittsicherheit erforderlich


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Anforderungen Kilimanjaro Umbwe-Route

An den ersten beiden Tagen müssen jeweils über 1.000 Höhenmeter bewältigt werden. Der teils kaum erkennbare Pfad führt durch steiles, oft matschiges Gelände sowie über urzeitlich anmutende, mitunter meterhohe Baumwurzeln und rutschige Felsen. Der zweite Tag bis zum Barranco Camp (3.950 m) bringt noch steilere Regenwaldpfade und eine etwa 15m hohe Felspassage mit sich, die fast senkrecht und ohne Ausrüstung geklettert werden muss. Nach dem Eintritt in die Heide- und Moorlandzone wird der Weg besser und es bieten sich belohnende, einzigartige Blicke auf den südlichen Kibo.
Später verlangen die steilen Passagen am Lava Tower sowie die Great Barranco Wall dem Körper neben Trittsicherheit einige Leistungsfähigkeit ab. Bergsteigerische Fähigkeiten sind jedoch nicht erforderlich. Gehen Sie unbedingt ab dem 1. Tag langsam und belächeln Sie nicht das freundliche „Pole Pole“ (langsam, langsam) Ihres Führers – er kennt den Berg!

Ausrüstung Kilimanjaro Umbwe-Route

Für die Besteigung benötigen Sie einen Schlafsack mit einem Komfortbereich von -15°C. Eine selbstaufblasende Isomatte sollte nach Möglichkeit ebenso im Gepäck sein.
Zur persönlichen Ausstattung sollten (Teleskop-)Trekkingstöcke gehören, die Ihre Kniegelenke bei Auf- und Abstieg schonen. Eine Stirnlampe ist unablässig für die Gipfelnacht.
Achten Sie unbedingt darauf, dass Ihr Gepäck wasserdicht verpackt ist. Verschiedene Hersteller bieten beispielsweise wasserdichte Packsäcke an. Auch Ihr Tagesrucksack sollte über eine Regenschutzhülle verfügen.



Gepäcktransport Kilimanjaro

Ein Träger übernimmt bis zu max. 12kg Ihres Gepäcks – Schlafsack, Wechselkleidung, und alles, was Sie während des Tagesabschnitts nicht benötigen. Die Träger gehen getrennt von Ihnen, Sie haben daher unterwegs keinen Zugriff auf das Hauptgepäck.

Alles, was wichtig ist oder werden könnte, wie Regenbekleidung, Trinkwasserflaschen, Fotoausrüstung, einen warmen Pullover, das Picknickpaket für die Mittagspause etc., tragen Sie selbst im Tagesrucksack, der deswegen mind. 35 l fassen sollte.

Der Tagesrucksack wiegt also ca. 7-10kg.



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Fackellilie erfurchtvoller Blick zum Ziel Barafu Camp Rebmann Gletscher

Kilimanjaro – Die Umbwe-Route auf einen Blick

Etappen und Gehzeiten:



Tag 1 Umbwe Gate (1.650 m)- Cave Camp (2.850 m)
1.200 Hm; 8 km
4-6 h
Tag 2 Cave Camp (2.850 m)- Barranco Camp (3.950 m)
1.100 Hm; 6 km
4-6 h
Tag 3 Barranco Camp (3.950 m)- Barafu Camp (4.600)
650 Hm; 8 km
7-8 h
Tag 4 Barafu Camp (4.600 m)- Uhuru Peak (5.895) – Mweka
1.295 Hm/3.045 Abstieg; 19 km
12-14 h
Tag 5 Mweka Camp (2.850 m)- Mweka Gate (1.800 m)
1.050 m Abstieg; 10 km
3-4 h
Total 4300m Aufstieg/ 4100m Abstieg; 51 km 38 h


Reiseangebote Kilimanjaro via Umbwe







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