
Routencharakter Kilimanjaro Machame-Route
Die Machame-Route, auch „Whiskey-Route“ genannt, gilt für viele als die attraktivste aller Kilimanjaro-Routen. Die Besteigung von Westen, später entlang des South Circuit garantiert eine atemberaubende 180°-Szenerie und hervorragende Blicke zum Kibo.
Sie ist im Vergleich zur beliebten Marangu-Route weniger begangen, jedoch deutlich frequentierter als in älteren Reiseführern beschrieben (2005: mehr als 35% aller Kilimanjaro-Touristen). Von einem „Geheim-Tipp“ kann man also sicherlich nicht mehr sprechen. Der Abstieg verläuft über die Mweka-Route, was Ihnen die Möglichkeit bietet, zwei verschiedene Wege kennen zu lernen.
Die Chance den Gipfel zu erreichen, steigt definitiv mit einem zusätzlichen Akklimatisierungstag im Barranco Camp (3. Tag) oder im Karanga Camp am 4. Tag.
Die wesentlichen Unterschiede zu anderen Kilimanjaro-Routen:
- Übernachtungen im Zelt
- abwechslungsreiches Höhenprofil
- reizvolle Landschaft
- gute Höhenanpassung
- zwei verschiedene Wege für Auf- und Abstieg
- felsige Passagen, dadurch Trittsicherheit erforderlich
Anforderungen Kilimanjaro Machame-Route
Die Route ist konditionell recht anspruchsvoll. Insbesondere die steilen Passagen am Lava Tower sowie die Great Barranco Wall verlangen dem Körper neben Trittsicherheit einige Leistungsfähigkeit ab. Bergsteigerische Fähigkeiten sind jedoch nicht erforderlich. Trotz der schwierigeren Passagen erreichen prozentual mehr Touristen über die Machame- oder die Lemosho-Route den Gipfel als über die Marangu-Route. Gehen Sie unbedingt ab dem 1. Tag langsam und belächeln Sie nicht das freundliche „Pole Pole“ (langsam, langsam) Ihres Führers – er kennt den Berg!
Ausrüstung Kilimanjaro Machame-Route
Für die Besteigung benötigen Sie einen Schlafsack mit einem Komfortbereich von -15°C. Eine selbstaufblasende Isomatte sollte nach Möglichkeit ebenso im Gepäck sein.
Zur persönlichen Ausstattung sollten (Teleskop-)Trekkingstöcke gehören, die Ihre Kniegelenke bei Auf- und Abstieg schonen. Eine Stirnlampe ist unablässig für die Gipfelnacht.
Achten Sie unbedingt darauf, dass Ihr Gepäck wasserdicht verpackt ist. Verschiedene Hersteller bieten beispielsweise wasserdichte Packsäcke an. Auch Ihr Tagesrucksack sollte über eine Regenschutzhülle verfügen.
Gepäcktransport Kilimanjaro
Ein Träger übernimmt bis zu max. 12kg Ihres Gepäcks – Schlafsack, Wechselkleidung, und alles, was Sie während des Tagesabschnitts nicht benötigen. Die Träger gehen getrennt von Ihnen, Sie haben daher unterwegs keinen Zugriff auf das Hauptgepäck.
Alles, was wichtig ist oder werden könnte, wie Regenbekleidung, Trinkwasserflaschen, Fotoausrüstung, einen warmen Pullover, das Picknickpaket für die Mittagspause etc., tragen Sie selbst im Tagesrucksack, der deswegen mind. 35 l fassen sollte.
Der Tagesrucksack wiegt also ca. 7-10kg.
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Kilimanjaro – Die Machame-Route im Überblick
Etappen und Gehzeiten:
| Tag 1 | Machame Gate (1.840 m)- Machame Camp (2.980 m) 1.110 Hm; 9 km |
6-7 h |
| Tag 2 | Machame Camp (2.980 m)- Shira Camp (3.830 m) 890 Hm; 7 km |
5-6 h |
| Tag 3 | Shira Camp (3.840 m)- Barranco Camp (3.950 m) 700 Hm/600 m Absteig; 10 km |
6-7 h |
| Tag 4 | Barranco Camp (3.950 m)- Barafu Camp (4.600) 650 Hm; 8 km |
7-8 h |
| Tag 5 | Barafu Camp (4.600 m)- Uhuru-Peak (5.895m)- Mweka (2850m) 1.295 Hm/3.045 m Abstieg; 19 km |
12-14 h |
| Tag 6 | Mweka Camp (2.850 m)- Mweka Gate (1.800m) 1.050 Hm; 10 km |
3-4 h |
| Total | 4670Hm/Abstieg; 63 km | 46 h |
Reiseangebote Kilimanjaro via Machame

Kilimanjaro Marangu-Route | Kilimanjaro Lemosho-Route | Kilimanjaro Umbwe-Route | Kilimanjaro Rongai-Route | Kilimanjaro-Umrundung


Exotische Düfte
Tansania-Spezialist Arne Karck empfiehlt:
„Bei einem Besuch der Insel Sansibar sollte man im Rahmen einer „Spice Tour“ unbedingt die Gewürzgärten besuchen und sich von kundigen Führern die Vielfalt der tropischen Früchte und Gewürzpflanzen erklären zu lassen, Verkostung inklusive.
Erstaunlich, wie das, was man bei uns nur aus Tüten und Gläsern kennt, als Pflanze aussieht…







